Ruinenbergkaserne
Kaiser-Wilhelm-Karree in Potsdam, Wohnanlage mit 22 Wohnhäusern und 24 Wohneinheiten in der Ruinenbergkaserne in Potsdam.
Modernisierung und Instandsetzung eines denkmalgeschützten Gebäudes.


Ruinenbergkaserne
Bauvorhaben: Kaiser-Wilhelm-Karree in Potsdam, Wohnanlage mit 22 Wohnhäusern und 24 Wohneinheiten in der Ruinenbergkaserne in Potsdam
Modernisierung und Instandsetzung eines denkmalgeschützten Gebäudes
Bauherr: Lorenz Bruckner Grundstücks GmbH
In unmittelbarer Nähe zu den weitläufigen Parkanlagen von Schloss Sanssouci liegt das ca. 26.000 m² große Grundstück der ehemaligen Ruinenbergkasernen die zum "Kaiser-Wilhelm-Karree, Wohnen am kaiserlichen Reitplatz" umgebaut werden sollen. Der beplante Geländeabschnitt wird durch die ebenfalls denkmalgeschützte Wohnanlage Garde Karree im Süden, der Pappelallee im Norden, den parkähnlich angelegten Grünanlagen im Osten und Westen begrenzt. Die Haupterschließung erfolgt über die Verlängerung der 2006 neu gebauten Schmiedegasse und ins Grundstück hinein über die 2007 errichtete Kurt-von-Plettenberg-Straße im Süden. Eine direkte fußläufige Verbindung zur Pappelallee und der dort vorhandenen Bushaltestelle als Anschluss zum öffentlichen Nahverkehr ist gegeben. Das ehemalige Garnisonsgelände wurden Ende des 19. Jahrhunderts für mehrere Eskadronen des 1. Garde-Ulanen-Regiment errichtet. Die Anlage, welche im Verlauf ihrer Geschichte neuen Nutzungsanforderungen des Militärs entsprechende bauliche Veränderungen erfuhr, ist weitgehend in Ihrem ursprünglichen Gebäudebestand sehr gut erhalten.
Hervorzuheben ist unter anderem die gut erhaltende Klinkerfassade, die symmetrisch gegliedert ist und über viele Schmuckelemente wie Gesimse, Fensterlaibungen und Fensterbrüstungen aus kunstvoll versetztem Zierklinker verfügt. Darüber hinaus sind nahezu alle historischen Kreuzgewölbe unbeschadet erhalten, welche im Zusammenspiel mit den ebenfalls gut erhaltenen gusseisernen Säulen und Stützenköpfen die Anmutung des späten 18. Jahrhunderts vermitteln sollen.